Seit fast einem Jahr besteht laut der europäischen Lebensmittelverordnung bei nicht vorverpackten Lebensmitteln die Pflicht, verwendete Stoffe und Erzeugnisse auszuweisen, die Allergien auslösen können. In vielen Fällen ist das offensichtlich, aber manchmal sind diese Allergene so gut versteckt, dass Verbraucher sie kaum entdecken können. Wir haben fünf überraschende Beispiele zusammengestellt.
1. Surimi
Das Krebsfleischimitat enthält Fisch oder den Minikrebs Krill, klar. Aber irgendetwas muss die Masse ja zusammenhalten, und dafür wird häufig das ebenfalls kennzeichnungspflichtige Hühnereiweiß verwendet.
2. Worcestershiresauce
Die altehrwürdige englische Würzsauce ist nicht jedermanns Sache, und schon gar nicht die von Vegetariern, denn sie besteht nicht nur unter anderem aus Essig, Zucker und verschiedenen Gewürzen, sondern auch aus – Sardellen.
3. fertig geriebener Käse
Käse, in welcher Form auch immer, gehört als Milchprodukt sowieso zur Kategorie der kennzeichnungspflichtigen Erzeugnisse. In geriebener Form, zum Beispiel als Parmesan aus der Tüte, beinhaltet er oft als Trennmittel gegen Verklumpung noch Speisestärke, ein weiteres Allergen.
4. Kakaogetränke
Trinkkakao basiert natürlich auf Milch.Gemixt wird bei Instantprodukten meist mit Kakaogranulat, das, zumal bei einem Kaltgetränk, wesentlich leichter löslich ist als reiner Kakao. Ein Bestandteil des Granulats sind aus Getreide gewonnene Kohlenhydrate.
5. Margarine
Viele verwenden Margarine, weil sie darin eine rein pflanzliche Alternative zu Butter sehen. Dabei enthält sie fast immer auch Magermilch, Milchsäure, Sauermolke oder Milchfett und ist damit kein optimales Lebensmittel für Menschen, die Milch meiden müssen.