Seicha – ein Muntermacher auf die japanische Art
Seicha sieht auf den ersten Blick aus wie ein ungetrübtes Wässerchen, doch der Schein trügt. „Weißt Du, wie man das trinkt?“, fragt mich der freundliche Verkäufer in dem Hamburger Szeneladen und zeigt mir sogleich, worauf ich zu achten habe: die Flasche umdrehen und sanft kreisen lassen. „Sie muss natürlich noch zu sein, sonst geht’s nicht.“ Klar. Weniger klar wird jetzt allerdings die Flüssigkeit in der Flasche. Das Pulver, das sich auf dem Boden abgesetzt hatte, verteilt sich gleichmäßig und verleiht Seicha das charakteristische kräftige und undurchsichtige Oliv.
Dabei handelt es sich nicht um irgendein Pulver, sondern um Matcha, also fein gemahlenen Grüntee. 1,3 Gramm davon enthält jede Flasche Seicha, genug, um dem Getränk einen angenehm süßlich-herben Geschmack zu verleihen, der, je nach Sorte, mit dem von Limette oder Grapefruit gut harmoniert. Das macht Seicha zu einer leckeren Alternative zu den üblichen klebrig-süßen und künstlich schmeckenden Softdrinks, die als Muntermacher verkauft werden.
„Sei“ ist übrigens das japanische Wort für Reinheit, „Cha“ das für Tee. Der Name deutet an, worauf die Hersteller großen Wert legen, nämlich auf die ausschließlich natürlichen Zutaten. Die enthalten wertvolle Antioxidantien, etwa Betacarotin oder Catechin, die oxidativen Stress mindern, der für die Entstehung von Krankheiten und die Beschleunigung des Altersprozesses verantwortlich ist.
Wenig überraschend, dass Seicha auch Teein enthält, was chemisch gesehen nichts anderes ist als Koffein. In Tee sind allerdings auch noch andere Substanzen, durch die das Teein weniger schnell, dafür aber dauerhafter belebend wirken lässt - ein weiterer Vorteil von Seicha gegenüber anderen koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken. Aber immer daran denken: damit sich alle Wirkstoffe gleichmäßig verteilen und für den vollen Geschmack sorgen können, vor dem Öffnen die Flasche behutsam schütteln!